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Daniel von Detailing1 |
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Was ist der A1 "Applikations-Schwamm"? Ein Auftragsschwamm mit weichem Mikrofaserbezug, der Wachse, Versiegelungen und Pflegemittel innen wie außen verteilt, auf Lack ebenso wie auf genarbtem Kunststoff und Glattleder. Nicht gedacht für Polituren und nicht als Abnahmetuch. Das Auspolieren bleibt Aufgabe der Mikrofaser.
A1 "Applikations-Schwamm" ist ein Auftragsschwamm von Dr. Wack mit einem Kern aus Polyurethan-Weichschaum und einem Bezug aus extra weichen Mikrofasern. Der Schaum ist offenporig und hält die Flüssigkeit in seinen Zellen wie ein Küchenschwamm. Praktisch heißt das: Der Bezug gibt gleichmäßig ab, der Kern schiebt nach, und du unterbrichst seltener zum Nachdosieren.
Der Unterschied zum Tuch zeigt sich dort, wo eine Fläche nicht glatt ist. Genarbter Kunststoff ist eine Prägung aus Kuppen und Tälern, damit er nicht wie blanker Kunststoff aussieht. Ein fester Schwamm berührt nur die Kuppen. Was dort oben liegen bleibt, trocknet als hellerer Streifen auf. Der weiche Bezug legt sich in die Narbe und füllt auch die Täler.

Praxistipp von Detailing1: Bei uns landen oft Anfragen zu perforiertem Leder, bei dem der Sitz nach der Pflege dunkle Punkte hat. Perforation sind die Lochreihen, durch die Sitzheizung und Sitzbelüftung arbeiten. Heißt für dich: Was oben zu viel steht, sammelt sich unten und trocknet dort auf. Schuld ist selten das Produkt, meistens ein zu voller Schwamm. Dosiere 2 bis 3 Sprühstöße, fang an der Wange an und nimm die perforierte Bahn zuletzt, mit dem Rest im Bezug.
Dr. Wack schreibt für Kunststoff-Tiefenpfleger und Leder-Pflege dieselbe Anweisung auf das Produktinformationsblatt: gleichmäßig und sparsam auftragen. Welcher Applikator in der Hand liegt, entscheidet, ob beides zusammen geht.
Sparsam allein ist leicht. Du nimmst wenig Produkt und kommst über die Fläche, mit Streifen. Gleichmäßig allein ist auch leicht. Du nimmst reichlich und legst einen satten Film, der dann dort speckig glänzt, wo er zu dick liegt. Beides zusammen verlangt ein Werkzeug, das eine kleine Menge über eine große Fläche trägt, ohne sie selbst zu schlucken.
Der Ablauf ist bei allen freigegebenen Produkten derselbe. 2 bis 3 Sprühstöße gehen in den Bezug, nicht auf das Bauteil. Danach ziehst du in überlappenden Bahnen statt zu kreisen, weil eine Bahn eine sichtbare Kante hat und ein Kreis vier. Für Kunststoffpflege folgen rund 5 Minuten Einwirkzeit, danach wischst du mit einem trockenen Mikrofasertuch nach. Beim Leder richtet sich die Wartezeit nach der Saugfähigkeit der Zone.
Bei Leder entscheidet die Reihenfolge mit. Dr. Wack gibt die A1 Leder-Pflege ausdrücklich für gelochtes und perforiertes Leder frei. Ob die Lochreihen zugehen, entscheidet also der Auftrag und nicht die Rezeptur, und dafür ist ein Applikator zuständig, der abgibt statt auszuschütten.
Außen ändert sich nur die Menge, nicht der Ablauf. Beim A1 HIGH END Spray Wax und beim Speed Wax Plus 3 arbeitest du panelweise, eine Tür oder eine halbe Haube am Stück, und legst den Film so dünn, dass er beim Auftragen noch nicht spiegelt. An Spiegelkappen und Radlaufkanten drehst du den Schwamm auf die schmale Seite, statt ihn flach aufzudrücken.
Ein Punkt geht bei matten Flächen fast immer unter: Der Schwamm darf feucht sein, das Bauteil nicht. Auf feuchtem Kunststoff schwimmt der Pflegefilm auf, statt einzuziehen, und trocknet fleckig auf. Und arbeite nicht bei praller Sonne. Auf einer aufgeheizten Stoßstange zieht die erste Bahn an, bevor du die zweite angesetzt hast.

Dr. Wack schließt die Verarbeitung von Polituren ausdrücklich aus. Ein Bezug aus extra weichen Fasern kann den Druck nicht bündeln, den ein abbauendes Polierkorn zum Arbeiten braucht.
Der Grund liegt in der Bauform, nicht in der Qualität. Politur lebt von Handkraft, die im Schwammkörper stehen bleibt und ans Korn weitergegeben wird. Ein weicher Bezug federt genau das weg. Du verteilst die Politur dann, statt sie einzupolieren, und übrig bleibt ein Schleier statt eines Finishs. Für diesen Job hat die Linie einen eigenen Schwamm.
Die zweite Grenze steht auf den Datenblättern der Zielprodukte selbst, wird dort aber selten gelesen. Als Zubehör empfiehlt Dr. Wack beim Kunststoff-Tiefenpfleger und bei der Leder-Pflege das A1 ALL in ONE Mikrofasertuch, nicht den A1 "Applikations-Schwamm". Das ist kein Widerspruch. Der Schwamm bringt das Produkt auf, das Tuch nimmt den Überschuss ab. Wer nur den Schwamm kauft, hat den Auftrag gelöst und die Abnahme offen.
Und er kommt nicht überall hin. In Nähte, Sicken und die Kante zwischen Sitzkissen und Wange passt ein handflächengroßer Block nicht hinein. Dort arbeitest du mit einem Tuch über dem Zeigefinger. Wenn du eine Fläche belegen willst, nimm den Schwamm. Wenn du eine Naht oder eine enge Radlaufkante ausarbeitest, nimm das Tuch oder einen der schmalen Applikatoren aus dem Sortiment.

Ein Applikator nimmt an, was er zuletzt getragen hat. Wer innen mit Lederpflege arbeitet und außen mit Sprühwachs, trennt die beiden sinnvoll auf zwei Schwämme auf.
Das ist keine Vorsichtsmaßnahme, sondern eine Frage der Arbeitszeit. Ein Bezug, in dem noch Jojobaöl aus der Lederpflege sitzt, gibt Wachs auf den ersten zwei Bahnen ungleichmäßig ab. Du putzt dann eine halbe Motorhaube lang den Schwamm frei, statt zu versiegeln. Trim ist dabei der kritischere Teil. Die schwarzen Außenteile, Stoßstangenschürze, Radlaufleisten, Spiegelfüße, sind genau die Flächen, an denen ein Rest Fremdprodukt als Schleier stehen bleibt.
Für wen sich der zweite Schwamm lohnt: für alle, die Innenraum und Außenhaut selbst machen und dabei mehr als ein Pflegeprodukt einsetzen. Wenn bei dir einmal im Jahr die Lederpflege drankommt und sonst nichts, reicht ein einziger. Das ist keine Bescheidenheit, sondern gerechnet. Ein zweiter Applikator zahlt sich erst aus, wenn er regelmäßig gefüllt wird.
Wir sehen häufig, dass die Ordnung nicht am Produkt scheitert, sondern an der Ablage. Zwei gleich aussehende Schwämme im selben Regal sind nach vier Wochen nicht mehr auseinanderzuhalten. Ein Strich mit wasserfestem Stift auf der Rückseite reicht, dann bleiben innen und außen getrennt, ohne dass du beim Griff ins Regal nachdenken musst.
Dass ein einziger Applikator für Lack, Kunststoff und Leder freigegeben ist, während die beiden Schaum-Schwämme der Linie je an ein einziges Produkt gebunden bleiben, ist eine Entscheidung der Anwendungstechnik in Baar-Ebenhausen. Sie ist auch der Grund für den Mikrofaserbezug statt einer offen liegenden Schaumstruktur.
Eine Sache steht in keinem Datenblatt. Gib dem Schwamm vor dem ersten Zug 10 Sekunden: nach dem Dosieren einmal in der Hand zusammendrücken und wieder aufgehen lassen. Das Produkt sitzt danach im ganzen Bezug statt in einem Fleck, und die erste Bahn sieht aus wie die letzte. Genau an dieser ersten Bahn entstehen die Ränder, die sich hinterher niemand erklären kann.
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Ein Auftragsschwamm von Dr. Wack mit Polyurethan-Kern und einem Bezug aus extra weichen Mikrofasern. Er ist dafür gebaut, flüssige und cremige Pflegemittel dünn und gleichmäßig zu verteilen, statt sie aufzusaugen. Dr. Wack gibt ihn für Innen- und Außenanwendung frei, ausdrücklich nicht für die Verarbeitung von Polituren.
2 bis 3 Sprühstöße in den Bezug dosieren, nie direkt auf das Bauteil, dann einmal zusammendrücken, damit sich das Produkt im ganzen Bezug verteilt. Anschließend in überlappenden Bahnen über die saubere, trockene Fläche ziehen. Beim Kunststoff-Tiefenpfleger folgen rund 5 Minuten Einwirkzeit, danach wird mit trockener Mikrofaser nachgewischt.
Der Wax-Schwamm ist ein reiner Schaumschwamm und wurde für ein einziges Produkt entwickelt, das A1 Speed Wax Plus 3 auf Lack und Glanzfolie. Der Applikations-Schwamm hat einen Mikrofaserbezug und deckt mehrere Produktgruppen ab, innen wie außen: Wachse, Versiegelungen, Kunststoffpflege und Lederpflege. Wenn nur Lack ansteht, ist der Wax-Schwamm der Spezialist.
Ja, genau dafür sind die extra weichen Fasern da. Sie gleiten auch auf matten und stumpfen Oberflächen, an denen ein fester Schwamm hakt, und legen sich in die Narbung statt nur auf ihre Kuppen. Auf Glattleder, Kunstleder und mattierten Kunststoffteilen ist das der Unterschied zwischen gleichmäßigem Film und hellen Ansatzstreifen.
Dann gibt er an den Rändern der Bahn mehr ab, als die Fläche aufnimmt. Auf Kunststoff trocknet der Überschuss als speckiger Streifen auf, auf perforiertem Leder läuft er in die Lochreihen und hinterlässt dunkle Punkte. Deshalb wird nachdosiert, sobald der Film streifig wird, und nicht auf Vorrat.
Er ist auf Dauereinsatz ausgelegt. Nach jeder Anwendung mit warmem Wasser und etwas Mikrofaser-Waschmittel auswaschen und an der Luft trocknen lassen, ohne Weichspüler, weil der sich als Film auf die Faser legt. Sinnvoll ist ein Schwamm je Produktgruppe, damit Pflegeöl aus dem Innenraum nicht im Wachs-Applikator landet.
Der Schwamm wird trocken in die Hand genommen und bekommt 2 bis 3 Sprühstöße des Pflegeprodukts direkt in den Mikrofaserbezug. Danach einmal zusammendrücken und aufgehen lassen, damit sich die Flüssigkeit im ganzen Bezug verteilt und nicht als Fleck an einer Stelle sitzt.
Auf der sauberen, trockenen Oberfläche in überlappenden Bahnen ziehen, nicht kreisen. Eine Bahn hinterlässt eine sichtbare Kante, ein Kreis vier. Auf Kunststoff und Leder reicht ein sehr dünner Film, den man beim Auftragen kaum sieht. Wenn die Fläche sofort glänzt, war es zu viel.
Beim Kunststoff-Tiefenpfleger folgen rund 5 Minuten Einwirkzeit, danach mit einem trockenen Mikrofasertuch nachwischen. Wer länger etwas davon haben will, legt nach rund 30 Minuten einen zweiten Auftrag nach. Beim Leder richtet sich die Wartezeit nach der Saugfähigkeit der jeweiligen Zone, danach mit einer trockenen Tuchseite abnehmen.
Perforiertes Leder kommt immer zuletzt und immer mit dem Rest, der noch im Bezug steckt. Ein frisch dosierter Schwamm gibt über den Lochreihen mehr ab, als die Fläche aufnimmt, und der Überschuss läuft in die Löcher.
Hinweise: Der Applikations-Schwamm ist ausdrücklich nicht für die Verarbeitung von Polituren vorgesehen, weil der weiche Bezug den nötigen Druck nicht an das Polierkorn weitergibt. Er trägt auf, er nimmt nicht ab. Das Auspolieren und Abnehmen des Überschusses übernimmt weiter ein sauberes Mikrofasertuch. Nicht bei praller Sonne oder auf aufgeheizten Bauteilen arbeiten, sonst zieht die erste Bahn an, bevor die zweite steht. Für Nähte, Sicken und enge Kanten ist ein Tuch über dem Zeigefinger das bessere Werkzeug. Nach jedem Einsatz mit warmem Wasser und etwas Mikrofaser-Waschmittel auswaschen, keinen Weichspüler verwenden und an der Luft trocknen lassen. Wer innen und außen pflegt, hält zwei Schwämme getrennt, damit Pflegeöl und Wachs sich nicht im selben Bezug treffen.
Hinweise für Dr. Wack "A1" A1 "Applikations-Schwamm" Applicator Sponge
Materialzusammensetzung
Kern: 100% Polyurethan and Bezug: 80% Polyester / 20% PolyamidDiese Produktinformation soll und können dich nur unverbindlich beraten. Eine Haftung unsererseits kann hieraus nicht abgeleitet werden. Prüfe bitte, ob das Produkt für deinen Anwendungsfall geeignet ist. Vor der Anwendung auf Eignung und Verträglichkeit prüfen. Zur Beratung stehen wir Dir gerne zur Verfügung.
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