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Leder

(32 Produkte)
Leder bündelt bei Detailing1 Reinigung und Pflege von Fahrzeugleder — abgestuft nach Ledertyp vom robusten pigmentierten Glattleder bis zum empfindlichen Anilin- und Nubukleder. Das Sortiment reicht von milden und starken Lederreinigern über rückfettende Pflegen bis zu abgestimmten Pflegesets. Schwerpunkt sind COLOURLOCK und Koch-Chemie, dazu SONAX, GYEON und Meguiar's.

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  • Meguiars GOLD CLASS Leather Conditioner Lederpflege 16 oz (473 ml)
    GOLD CLASS

    Meguiars

    GOLD CLASS Leather Conditioner Lederpflege

    Lederpflege für perfektes Finish

    Begrenzter Vorrat (4 Stück)
    15,26€
    Inhalt: 473mlGrundpreis (32,26€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Meguiars GOLD CLASS Rich Leather Gel Lederpflege 16 oz (473 ml) Meguiars GOLD CLASS Rich Leather Gel Lederpflege 16 oz (473 ml)
    GOLD CLASS

    Meguiars

    GOLD CLASS Rich Leather Gel Lederpflege

    Begrenzter Vorrat (4 Stück)
    17,31€
    Inhalt: 473mlGrundpreis (36,60€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • COLOURLOCK "Classic Car Leather Care" Set (Pflegeset für strapaziertes Oldtimer-Leder) COLOURLOCK "Classic Car Leather Care" Set (Pflegeset für strapaziertes Oldtimer-Leder)
    Lederpflegeset

    Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Classic Car Leather Care" Set (Pflegeset für strapaziertes Oldtimer-Leder)

    Oldtimer Leder wird wieder weich, geschmeidig und dauerhaft geschützt

    Auf Lager (1 Stück)
    84,89€ 90,99€
    Inhalt: 625mlGrundpreis (135,82€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • GYEON

    Q²M LeatherCleaner Strong Lederreiniger (Stark)

    Intensiver Lederreiniger – für hartnäckige Flecken & Aufbereitung

    Auf Lager (1× 1000 ml / 1 Liter · 2× 500 ml)
    Ab 18,00€
    Inhalt: 500mlGrundpreis (36,00€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • GYEON

    Q²M LeatherCleaner Natural Lederreiniger (Mild)

    Milder Lederreiniger – schonende Reinigung für Autoleder

    Auf Lager (2× 1000 ml / 1 Liter · 1× 500 ml)
    Ab 15,00€
    Inhalt: 500mlGrundpreis (30,00€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Detailing1 Koch-Chemie Leather Star "Ls" Lederpflege 1L — Auftrag mit Application Pen auf die Ledersitzfläche

    Noch unsicher bei der Lederpflege?

    Unser Guide zeigt Reinigung, Pflege und typische Fehler.

    Zum Leder-Guide
  • Lederpflege fürs Auto vom Reinigen bis zum Schutz

    Wie pflegt man Autoleder richtig? In zwei Schritten und passend zum Ledertyp. Ein milder Reiniger holt Hautfett und Schmutz aus der Narbung, eine rückfettende Pflege hält die Zurichtung geschmeidig. Pigmentiertes Leder verträgt mehr als Anilin oder Nubuk. Bei Detailing1 liegt der Schwerpunkt auf COLOURLOCK und Koch-Chemie.


    Lederpflege im Auto arbeitet fast nie am Leder selbst, sondern an seiner Zurichtung — der dünnen, pigmentierten Deckschicht, die Farbe und Abriebfestigkeit liefert. Was du siehst und anfasst, ist diese Schicht. Sie trocknet aus, wird spröde und reißt, wenn ihr die Weichmacher fehlen. Reinigung entfernt die Schmutzschicht darüber, Pflege ersetzt die verlorenen Fette. Beides gehört zusammen und beides muss zum Ledertyp passen.

    • Zwei Schritte, zwei Unterkategorien. Das Sortiment teilt sich sauber in Lederreiniger und Lederpflege. Reinigen ohne anschließende Pflege lässt die Zurichtung ungeschützt zurück, Pflege ohne Reinigung schließt den Schmutz ein.
    • COLOURLOCK stellt mehr als ein Drittel des Sortiments. Ein gutes Drittel des Sortiments kommt aus dieser Linie, die aus der professionellen Lederreparatur stammt. Das erklärt die feine Abstufung: milder und starker Reiniger, ein eigener Reiniger für Anilin und Nubuk, dazu abgestimmte Sets.
    • Der Umsatzführer ist eine Pflege. Der Koch-Chemie Leather Star „Ls" Lederpflege steht bei uns mit deutlichem Abstand an der Spitze dieser Kategorie.

    Praxistipp von Detailing1: Wir sehen häufig, dass Lederreiniger direkt auf den Sitz gesprüht und dann verrieben wird. Zwei Dinge passieren dabei. Erstens läuft das Produkt in die Nähte, wo es sich sammelt und den Faden über die Zeit aufhellt. Zweitens arbeitet der Reiniger auf der Fläche ungleichmäßig, weil er dort, wo er zuerst aufkam, länger einwirkt — sichtbar als hellere Wolke nach dem Trocknen. Gib den Reiniger stattdessen auf einen leicht angefeuchteten Schwamm, arbeite ihn zu Schaum auf und trage diesen Schaum flächig auf. Der Schaum bleibt oben, wo der Schmutz sitzt, und dringt nicht in die Naht. Danach mit einem sauberen, nur feuchten Tuch abnehmen.


    Pigmentiert Anilin und Nubuk vertragen Unterschiedliches

    Fast alle Fehler bei der Lederpflege gehen auf eine falsche Typbestimmung zurück. Drei Typen kommen im Fahrzeug vor, und sie unterscheiden sich grundlegend in dem, was sie aushalten.

    Pigmentiertes Glattleder ist der Normalfall und deckt geschätzt neun von zehn Serienfahrzeugen ab. Auf dem Leder liegt eine Farbschicht mit Klarlack-Finish. Diese Schicht ist robust, wasserabweisend und verträgt die üblichen Reiniger. Ein Tropfen Wasser bleibt auf der Oberfläche stehen, statt einzuziehen — das ist der einfachste Test.

    Anilinleder ist durchgefärbt und trägt keine oder nur eine hauchdünne Deckschicht. Es fühlt sich wärmer und weicher an, nimmt Wasser sofort auf und dunkelt dabei nach. Genau das macht es empfindlich: Ein normaler Lederreiniger zieht ein und hinterlässt einen Wasserrand, der nicht mehr verschwindet. Der COLOURLOCK „Aniline & Nubuck Cleaner" Schonender Reiniger ist für diesen Fall gemacht.

    Nubuk und Alcantara sind aufgeraut, haben also eine samtige Faseroberfläche. Sie dürfen nicht nass eingerieben werden — die aufgestellten Fasern legen sich flach, glänzen speckig und lassen sich nur mit Bürsten wieder aufrichten. Hier arbeitest du mit wenig Feuchtigkeit und bürstest die Faser danach auf.

    Der Wassertropfen-Test klärt die Frage in zehn Sekunden: Perlt der Tropfen ab, ist es pigmentiertes Leder und du hast freie Produktwahl. Zieht er ein und dunkelt die Stelle, ist es Anilin und du brauchst ein Spezialprodukt. Führe den Test an einer verdeckten Stelle durch, etwa an der Sitzunterseite.

    Die Zurichtung reißt bevor das Leder reißt

    Was im Fahrzeug altert, ist selten die Lederhaut. Es ist die Schicht darauf.

    Die Zurichtung besteht aus Pigment, Bindemittel und Weichmachern. Die Weichmacher halten den Verbund elastisch, damit er die ständige Bewegung des Sitzes mitmacht. Sie wandern über Jahre an die Oberfläche und verdunsten, beschleunigt durch Wärme und UV-Licht durch die Scheiben. Was zurückbleibt, ist ein harter, spröder Film.

    Ein harter Film reißt unter Zug. Deshalb zeigt sich der Schaden immer zuerst dort, wo die meiste Bewegung stattfindet: auf der Sitzfläche des Fahrersitzes und an der linken Sitzwange, über die bei jedem Einsteigen die Hose schleift. Praktisch merkst du das an einem feinen Rissmuster, das sich später zu Abplatzern öffnet.

    Eine Lederpflege bringt genau diese Weichmacher zurück, meist in Form von Fetten und Ölen mit Emulgatoren, die den Transport in die Zurichtung ermöglichen. Heißt für dich: Ein regelmäßig gepflegter Sitz bleibt biegsam und reißt nicht — und das ist der einzige Zeitpunkt, an dem Pflege wirkt. Ist die Zurichtung erst gerissen, lässt sie sich nicht mehr zusammenfetten, dann geht es um Reparatur.

    Der zweite Alterungsweg ist Abrieb. Hautfett und Jeansfarbe wirken zusammen mit der Reibung wie ein feines Schleifmittel und tragen die Pigmentschicht ab. Hellbeige Sitze in Fahrzeugen mit dunkler Jeans sind der klassische Fall — die Verfärbung sitzt in der Zurichtung und geht mit einem starken Reiniger heraus, solange sie noch nicht durchgescheuert ist.

    Zuerst reinigen und im selben Termin pflegen

    Der Ablauf ist kurz, und die Reihenfolge ist nicht verhandelbar.

    Vor allem anderen wird abgesaugt. Sand und Krümel in den Nähten wirken beim Reiben wie Schleifpapier auf der Zurichtung. Ein weicher Pinsel holt sie aus der Naht, der Sauger nimmt sie auf. Bei perforierten Sitzen mit Belüftung saugst du besser ab, statt Feuchtigkeit in die Löcher zu drücken.

    Dann kommt der Reiniger, aufgeschäumt auf einem Schwamm. Flächig auftragen, kurz arbeiten lassen, mit weicher Bürste in die Narbung einarbeiten, mit feuchtem Tuch abnehmen. Arbeite in Abschnitten von etwa einem halben Sitz, damit nichts antrocknet. Bei stark verschmutzten Fahrersitzen sind zwei milde Durchgänge besser als ein aggressiver.

    Nach der Reinigung muss das Leder trocknen, und zwar vollständig. Pflege auf feuchtem Leder verteilt sich ungleichmäßig, weil das Wasser die Fette verdrängt. Eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur reicht meist, direkte Sonne oder Heizluft sind zu vermeiden — beide treiben zusätzlich Weichmacher aus.

    Die Pflege wird dünn aufgetragen und einmassiert. Mehr Produkt bedeutet hier nicht mehr Schutz, sondern nur einen klebrigen Film, der Staub bindet. Nach zwanzig Minuten Einwirkzeit nimmst du den Überschuss mit einem trockenen Tuch ab.

    Beim Werkzeug entscheidet die Bürste. Eine zu harte Bürste poliert die Narbung glatt und erzeugt genau den Speckglanz, den viele für Verschmutzung halten. Nimm eine weiche Lederbürste mit Naturborsten und arbeite ohne Druck — die Reinigungswirkung kommt aus dem Schaum, nicht aus der Mechanik. Dazu zwei Mikrofasertücher: eines feucht zum Abnehmen, eines trocken für den Überschuss.

    Setz dich erst wieder rein, wenn die Pflege eingezogen ist. Andernfalls überträgt sich das Produkt auf die Kleidung, und die frisch gepflegte Sitzfläche hat es genau dort verloren, wo es am nötigsten war.

    COLOURLOCK stellt den größten Teil des Sortiments

    Unser Ledersortiment ist in zwei Welten geteilt, die unterschiedliche Ansprüche bedienen.

    Die erste Welt ist die Standardpflege für den Alltag. Der Koch-Chemie Leather Star „Ls" Lederpflege deckt pigmentiertes Serienleder ab und ist unser meistverkauftes Produkt der Kategorie. Der THE FINISHER „LeatherLock" Lederpflege ergänzt ihn um eine Variante mit stärkerer Schutzwirkung.

    Die zweite Welt im Sortiment ist COLOURLOCK. Diese Linie stammt aus der professionellen Lederreparatur und ist entsprechend fein abgestuft. Es gibt den COLOURLOCK „Leather Cleaner" (Mild) für die regelmäßige Reinigung und den COLOURLOCK „Leather Cleaner" (Strong) für eingearbeitete Verschmutzung und Jeansabfärbung.

    Für Kunstleder und Vinyl, das in vielen Fahrzeugen an Türtafeln und Seitenwangen verbaut ist, führen wir den Koch-Chemie Allround Leather Cleaner „Alc" Vinyl- Kunstleder- Lederreiniger. Kunstleder braucht keine Rückfettung, weil es keine Haut ist — hier geht es nur um Reinigung und UV-Schutz.

    Neben COLOURLOCK führen wir die Lederlinien der großen Hersteller. SONAX deckt mit dem PROFILINE LeatherCleaner Lederreiniger (Schaumreiniger) die Schaumvariante ab, die sich besonders gut dosieren lässt. GYEON trennt sauber in Q²M Leather Cleaner Natural Lederreiniger mild und die starke Schwester, und Meguiar's bedient mit dem Ultimate Leather Detailer Lederpflege die schnelle Zwischenrunde.

    Für lange Standzeit gibt es Lederversiegelungen auf Keramikbasis wie das GYEON Q² LeatherCoat (REDEFINED) Lederpflege auf Keramikbasis. Sie legen eine dauerhafte Schutzschicht statt eines nachfettenden Films — sinnvoll bei hellem Leder, das gegen Jeansabfärbung geschützt werden soll, und aufwendiger im Auftrag.

    Dazu kommen 17 Pflegesets, die Reiniger, Pflege und Applikatoren zusammenfassen. Für den Einstieg sind sie die einfachere Wahl, weil die Abstimmung schon getroffen ist. Das COLOURLOCK „Smooth Leather Care" Set (Pflegeset für Glattleder) ist das meistgekaufte davon.

    Zweimal im Jahr genügt bei den meisten Fahrzeugen

    Das Intervall richtet sich nach Nutzung und Standort, nicht nach dem Kalender.

    Beim Alltagsfahrzeug reicht zweimal jährlich: einmal im Frühjahr vor der Sonnensaison, einmal im Herbst. Zwischendurch genügt ein feuchtes Tuch auf den Griffbereichen. Wer öfter pflegt, erreicht keinen zusätzlichen Schutz, weil die Zurichtung nur eine begrenzte Menge aufnimmt.

    Beim Vielfahrer verschiebt sich das Gewicht auf die Reinigung. Der Fahrersitz nimmt bei täglicher Nutzung deutlich mehr Hautfett auf als der Rest des Innenraums, und Hautfett greift die Zurichtung chemisch an. Hier lohnt es, allein den Fahrersitz vierteljährlich zu reinigen und den Rest im normalen Rhythmus mitzumachen.

    Beim Sammler- oder Saisonfahrzeug ist die Pflege wichtiger als die Reinigung, weil kaum Schmutz entsteht, das Leder aber trotzdem austrocknet. Ein Fahrzeug, das monatelang in der Sonne steht, verliert Weichmacher schneller als eines, das täglich bewegt wird. Zweimal jährlich rückfetten und eine Sonnenschutzmatte einlegen — das kostet zusammen weniger als eine Stunde im Jahr.

    Ein eigener Fall sind Wasserflecken. Sie entstehen, wenn Feuchtigkeit auf saugfähigem Leder antrocknet und die gelösten Salze am Rand des Trocknungsbereichs zurücklässt — sichtbar als heller Ring. Punktuelles Nachwischen macht es meist schlimmer, weil ein zweiter Ring dazukommt. Was hilft, ist die gleichmäßige Behandlung der ganzen Fläche bis über die Naht hinaus; für hartnäckige Fälle gibt es mit dem SONAX PROFILINE WaterSpot Remover Wasserfleckenentferner ein Spezialprodukt.

    Bei hellem Leder kommt die Jeansabfärbung als eigener Termin dazu. Sie lässt sich mit einem starken Reiniger entfernen, solange sie frisch ist. Nach ein bis zwei Jahren hat sich der Farbstoff so tief in die Zurichtung eingearbeitet, dass nur noch eine Farbauffrischung hilft.

    Serienleder Anilin und heller Sitzbezug im Vergleich

    Welche Produkte du brauchst, entscheidet der Ledertyp — und in zweiter Linie die Farbe.

    Beim pigmentierten Serienleder in dunkler Farbe reichen zwei Produkte: ein milder Reiniger und eine Pflege. Das deckt den Bedarf der allermeisten Fahrzeuge ab, und die Auswahl unter Lederpflege und Lederreiniger ist entsprechend groß.

    Beim hellen Serienleder kommt der starke Reiniger dazu, weil Jeansabfärbung dort sichtbar wird und der milde sie nicht löst. Wichtig ist, ihn punktuell einzusetzen und nicht als Standardreiniger — jeder Durchgang mit einem starken Produkt kostet Zurichtung.

    Bei Anilin und Nubuk führt kein Weg an Spezialprodukten vorbei. Der falsche Reiniger erzeugt hier in Sekunden einen Wasserrand, der bleibt. Wenn du unsicher bist, ob dein Fahrzeug Anilin hat: Der Wassertropfen-Test an verdeckter Stelle klärt es zuverlässiger als jede Ausstattungsliste.

    Bei Kunstleder und Vinyl brauchst du keine Rückfettung, sondern einen Reiniger mit UV-Schutz. Das gilt auch für viele als „Leder" verkaufte Ausstattungen, bei denen nur die Sitzfläche echtes Leder ist und Wangen und Rückseiten aus Kunstleder bestehen.

    Und wenn dein Innenraum überwiegend Stoff hat, liegst du in Textil & Polster richtig — dort arbeiten andere Wirkstoffe. Den Überblick über alle drei Materialwelten gibt Innenraum, die Hartflächen laufen über Innenraumpflege.

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