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Top Coat Hochglanz von COLOURLOCK

(1 products)
Der Top Coat Hochglanz von COLOURLOCK ist die oberste Glanzstufe der Abschlusslacke aus der Lederreparatur: COLOURLOCK "Top Coat" (High Gloss) versiegelt die frisch getrocknete Lederfarbe und reflektiert Licht parallel statt gestreut, woraus die spiegelnde Lackleder-Optik entsteht. Aufgetragen wird er dünn im Kreuzspritzverfahren, erhältlich als 250 ml und 1000 ml / 1 Liter. Gemacht für Showstücke, Möbel und Designleder, nicht für den Alltags-Autositz.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Top Coat" (High Gloss) high-gloss finishing lacquer for professional leather repair

    High-gloss top coat for maximum brilliance and protection

    Pre-order (1000 ml / 1 liter · 250ml)
    From 24,89€ 25,99€
    Inhalt: 250mlUnit price (99,56€ / l)
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  • Lackleder-Optik entsteht erst mit dem Top Coat Hochglanz von COLOURLOCK

    Was ist der Top Coat Hochglanz von COLOURLOCK? Die oberste Glanzstufe der Abschlusslacke aus der Lederreparatur. COLOURLOCK "Top Coat" (High Gloss) versiegelt die frisch getrocknete Lederfarbe und reflektiert Licht parallel statt gestreut — daraus entsteht die spiegelnde Lackleder-Optik für Showstücke, Möbel und Designleder.


    Der Top Coat Hochglanz von COLOURLOCK ist der Abschlusslack, der am Ende einer Lederfärbung den höchsten Glanzgrad einstellt. Er legt sich als hochtransparenter Film über die frisch getrocknete Farbe, schützt sie vor Abrieb, Schweiß und Reinigungsmitteln und schließt die Oberfläche so glatt, dass sie spiegelt statt zu streuen. Sein Revier sind Showfahrzeug-Details, Möbelleder, Taschen und Designobjekte.

    • Den Glanz macht die letzte Schicht, nicht die Farbe. Lederfarbe deckt und färbt, den Glanzgrad legt erst der Abschlusslack darüber fest. Deshalb kannst du denselben Farbton matt, seidenmatt, glänzend oder hochglänzend ausklingen lassen, ohne die Farbrezeptur anzufassen. Der Hochglanz ist dabei die oberste Stufe dieser Reihe.
    • Hochglanz ist eine eigene Stufe über glänzend. Fachbetriebe mischen ihren Glanzgrad meist selbst aus matter und glänzender Basis an — die seidenmatte Werkseinstellung entspricht etwa einem Drittel Glanz auf zwei Drittel Matt. COLOURLOCK "Top Coat" (High Gloss) setzt darüber an, wenn die glänzende Variante nicht genug Tiefe bringt.
    • Zwei Gebinde für zwei Arbeitsweisen. Die 250 ml decken das Einzelstück ab, eine Musterfläche oder ein Designteil, ohne dass eine angebrochene Flasche altert. Die 1000 ml / 1 Liter sind die Größe für Serienarbeit und für den Auftrag mit der Sprühpistole, bei dem pro Fläche mehr Material durchläuft.

    Praxistipp von Detailing1: Der teuerste Fehler beim Hochglanz sitzt auf schwarzem Leder. Wer den Spiegelglanz über mehrere satte Schichten aufbaut, holt sich einen Grauschleier ins Schwarz — der Film streut in der Tiefe, und aus Tiefschwarz wird ein müdes Anthrazit. Der Gegengriff steht im Datenblatt und ist im Hobbybereich praktisch unbekannt: rund fünf Prozent schwarze Anilinfarbe in den Hochglanzlack einrühren, bevor du sprühst. Genauso wichtig ist die Auftragsart — dünn im Kreuzspritzverfahren, jede Schicht einzeln mit dem Heißluftföhn durchgetrocknet. Bei uns landen regelmäßig Anfragen zu genau diesem grauen Schleier, und fast immer war die Ursache eine zu dicke erste Schicht, nicht das falsche Produkt.


    Über den Glanzgrad entscheidet der letzte Arbeitsgang

    Leder ist von Haus aus matt. Wenn es glänzt, hat es das Glänzen gelernt — durch Reibung, durch Pflege oder durch eine Beschichtung.

    Physikalisch steckt dahinter ein Höhenprofil. Eine matte Lederoberfläche sieht im Querschnitt aus wie ein Gebirge und wirft das Licht in alle Richtungen zurück, eine glänzende ist eingeebnet und reflektiert es parallel wie eine Wasseroberfläche bei Windstille. Heißt für dich: Glanz ist keine Zutat, die man dazugibt, sondern das Ergebnis davon, wie glatt die oberste Schicht austrocknet.

    Genau an dieser Stelle greift der Abschlusslack. Die Lederfarben von COLOURLOCK bringen Deckung und Farbton, den Glanzgrad legt der Top Coat darüber fest. Deshalb ist der Glanz in einer professionellen Färbe-Strecke eine bewusste Entscheidung und kein Nebenprodukt — und deshalb gibt es die Abschlusslacke von matt über seidenmatt und glänzend bis hochglänzend.

    Ein Begriff sorgt dabei regelmäßig für Verwirrung. Lackleder ist eine eigene Lederart, deren Hochglanz schon in der Gerberei entsteht — die Zurichtung, also die lackähnliche Deckschicht auf der Haut, wird dort spiegelnd angelegt. Was der Hochglanz-Abschlusslack macht, ist etwas anderes: Er baut diese Optik auf einem bereits gefärbten Leder nachträglich auf. Das Ergebnis sieht ähnlich aus, der Weg dorthin ist ein anderer.

    Aus dem Detailing1-Alltag: Die meisten Rückfragen zum Thema Glanz kommen nicht von Leuten, die zu wenig davon haben, sondern von Leuten, die zu viel bekommen haben. Wer sein Ergebnis vorher am fertigen Objekt beschreibt — spiegelnd wie ein Klavierlack oder stumpf wie Werksleder — trifft die Produktwahl in einer Minute. Wer sie beim Farbauftrag verschiebt, entscheidet sie am Ende unter Zeitdruck.

    Der Hochglanz sitzt am oberen Ende der Top-Coat-Reihe

    Diese Kategorie ist bewusst schmal, denn Hochglanz ist ein Endpunkt und keine Bandbreite.

    COLOURLOCK "Top Coat" (High Gloss) ist der hochglänzende Abschlusslack für die professionelle Lederreparatur. Er trocknet kristallklar auf, lässt den Farbton unverändert und verstärkt seine Tiefenwirkung, weil eine glatte Oberfläche mehr Licht in die Farbschicht hinein- und wieder herauslässt. Praktisch merkst du das daran, dass ein Rot nach dem Hochglanzauftrag satter wirkt, ohne dass jemand am Farbton gedreht hat.

    Eine Ebene höher liegt die komplette Reihe unter Top Coat & Finish von COLOURLOCK. Dort stehen der matte Abschluss, die seidenmatte Vormischung für Auto, Möbel und Kunstleder sowie der Top Coat glänzend von COLOURLOCK daneben. Der Hochglanz ist der Ausreißer nach oben, den man gezielt bestellt und nicht als Standard mitlaufen lässt.

    Beim Gebinde entscheidet die Arbeitsweise, nicht der Anspruch. Die 250 ml reichen für Musterflächen, Einzelteile und den ersten Versuch an einem Designstück. Die 1000 ml / 1 Liter gehören zu allen, die mit der Sprühpistole arbeiten — im Kreuzspritzverfahren geht mehr Material durch die Düse als über den Schwamm, dafür steht der Film gleichmäßiger, und gleichmäßig ist bei Hochglanz die halbe Miete.

    Zwischen glänzend und hochglänzend liegt eine ganze Stufe

    Auf dem Etikett trennt die beiden ein Wort, auf der Fläche ein deutlich sichtbarer Unterschied.

    Der glänzende Abschluss liefert eine gleichmäßig reflektierende, edel wirkende Oberfläche — das ist der Glanz, den man von hochwertigen Möbelledern und Fashion-Artikeln kennt. Der Hochglanz geht darüber hinaus: Er spiegelt, statt nur zu reflektieren, und zeigt Konturen der Umgebung. Wir haben beide auf einem Lederrest nebeneinandergelegt, und der Unterschied fällt schon bei diffusem Tageslicht auf, nicht erst im Spotlicht.

    Nach unten geht es genauso fein. Fachbetriebe mischen sich ihren Zielglanz aus matter und glänzender Basis an, statt für jede Nuance eine eigene Flasche zu kaufen; die seidenmatte Werksmischung liegt bei etwa einem Drittel Glanz auf zwei Drittel Matt. Wer einen fertigen Hochglanz nachträglich zurücknehmen will, arbeitet mit dem Mattierungszusatz von COLOURLOCK — und zwar in der Mischung vor dem Auftrag, nicht auf der trockenen Fläche.

    Ein Hochglanz über einer matten Reparatur funktioniert übrigens technisch — optisch ist er eine Ansage. Der Lack legt sich über die matte Fläche und macht sie spiegelnd, ohne den Farbton zu verändern. Wenn du eine matte Stelle nur ausbessern wolltest, hast du danach eine glänzende Insel in einem stumpfen Umfeld. Wenn du dagegen ein ganzes Teil bewusst hochglänzend umbaust, ist genau das der gewünschte Effekt.

    Vom Glanzgrad getrennt läuft der Griff. Die Griff-Zusätze Soft & Wax Slip von COLOURLOCK verändern, wie sich die Oberfläche anfühlt: COLOURLOCK "Soft Slip" macht sie samtig weich, COLOURLOCK "Wax Slip" gibt ihr eine wachsartige, glatt gleitende Haptik. Beide sind Zusätze zum Top Coat, keine Ersatzprodukte — der Glanz bleibt Sache des Lacks, die Haptik regelst du dazu.

    Hochglanz gelingt nur im dünnen Kreuzspritzauftrag

    Ein Hochglanzfilm verzeiht keine dicke Schicht. Was zu satt aufliegt, wird nicht glänzender, sondern wolkig, brettig und im Schwarzbereich grau.

    Der Abschlusslack steht am Ende einer festen Strecke, und die Reihenfolge ist nicht verhandelbar: entfetten, grundieren, füllen, färben, Top Coat, Additive. Am Anfang nimmt der Entfetter von COLOURLOCK Hautfette, Pflegereste und Silikonfilme herunter, danach schafft die Grundierung & Haftvermittler von COLOURLOCK die Haftbrücke für die Farbe. Der Hochglanz kommt immer direkt auf die frisch getrocknete Lederfarbe.

    Der Auftrag selbst läuft mit der Sprühpistole im Kreuzspritzverfahren — eine Bahn längs, die nächste quer darüber, jede hauchdünn. Zwischen den Durchgängen wird mit dem Heißluftföhn durchgetrocknet, erst dann folgt die nächste Lage. Zwei bis drei dünne Schichten bringen mehr Tiefe als eine satte, weil jede einzelne glatt ausläuft statt zu verlaufen.

    Für die Beständigkeit im täglichen Gebrauch gehört der Vernetzer aus dem Additiv-Programm dazu, siehe Vernetzer Crosslinker von COLOURLOCK. Vernetzer heißt: Der Lack verknüpft sich beim Trocknen zu einem engeren Netz statt nur zu verdunsten, und dieses Netz hält Reibung und Schweiß stand. Im Alltag merkst du das an Griffzonen, die nach Monaten noch geschlossen sind statt matt aufzureißen.

    Zeitlich ist der Hochglanz der geduldigste Teil der Strecke. Rechne für ein Einzelteil mit mehreren dünnen Lagen samt Trocknungspausen statt mit einem Durchgang, und plane die Fläche staubfrei — ein Staubkorn, das in einem matten Finish niemand findet, steht im Spiegelglanz wie ein Krater. Beim ersten Mal fühlt sich das umständlich an. Ab dem zweiten Objekt ist es Routine, und die Pausen nutzt du zum Abkleben des nächsten Teils.

    Auf Autositzen ist Hochglanz meistens die falsche Wahl

    Der häufigste Grund, warum jemand bei uns nach Hochglanz sucht, ist ein Missverständnis: Er will ein sattes, frisch aussehendes Leder und meint gar nicht Spiegelglanz.

    Autoinnenräume sind ab Werk seidenmatt zugerichtet, und das aus gutem Grund. Eine spiegelnde Sitzfläche wirft Sonnenlicht ins Sichtfeld, zeigt jeden Fingerabdruck und lässt Gebrauchsspuren schneller auffallen, weil die Reflexion an abgeriebenen Stellen bricht.

    Die Suchanfragen bestätigen das Bild. Wer nach Glanz auf Ledersitzen sucht, will ihn in aller Regel loswerden und nicht dazubekommen — glänzende Sitze gelten in der Szene als speckig, nicht als edel. Wir sehen häufig Fahrzeuge, bei denen ein Sitz nach der Färbung deutlich glänzender ausklingt als die Rückbank daneben: Die Farbe war getroffen, der Glanzgrad nicht, und das Auge sieht zuerst die Differenz.

    Dazu kommt die Bauteilseite. Perforierte und belüftete Sitze vertragen keinen filmbildenden Auftrag, der in die Lochreihen läuft und dort zu Pfropfen trocknet. Und Sitzflanken moderner Fahrzeuge führen die Reißnaht des Seitenairbags — diese Naht muss beim Auslösen aufgehen und darf weder versteift noch verklebt werden. Sitzt dein Schaden auf oder direkt an dieser Naht, ist das kein Fall für Chemie aus der Flasche, sondern für den Sattler oder einen Lederinstandsetzer.

    Die dritte ehrliche Grenze ist der Farbton, nicht der Lack. Bei einer Teilreparatur im direkten Sichtfeld ist das Einpassen in ein gealtertes Umfeld der anspruchsvollste Teil der ganzen Arbeit — und Hochglanz macht ihn schwerer, weil eine spiegelnde Fläche jede Abweichung zusätzlich betont. Wer eine ganze Fläche in einem Zug durchfärbt, hat es deutlich leichter als jemand, der eine handtellergroße Stelle unsichtbar machen will.

    Und eine Grenze, die niemand gern hört: Auch ein perfekt aufgebauter Hochglanzfilm bleibt ein Film. Stark beanspruchte Lackleder-Oberflächen werden über die Jahre klebrig, weil die Beschichtung altert — das ist kein Produktfehler, sondern die Lebensdauer der Bauart. Für ein Ausstellungsstück ist das irrelevant, für einen Alltagssitz mit täglicher Reibung ist es das Argument gegen Hochglanz.

    Für Showstücke und Möbel spielt der Hochglanz seine Stärke aus

    Die Entscheidung hängt am Objekt, nicht am Leder. Wenn das Stück angeschaut und nicht abgesessen wird, ist Hochglanz plötzlich die richtige Antwort.

    Wenn du ein Showfahrzeug aufbaust und Detailflächen wie Mittelkonsolen-Einsätze, Zierteile oder ein Ausstellungs-Interieur bewusst spiegelnd haben willst, ist der Hochglanz genau dafür gemacht. Wenn du Möbelleder, Designerstücke, Taschen, Accessoires oder gestaltete Kunstlederflächen farblich neu aufbaust und ein Premium-Finish suchst, ebenfalls. Wenn dagegen ein Alltags-Autositz nur wieder sauber und satt aussehen soll, greifst du zum matten oder seidenmatten Abschluss — das ist die ehrlichere Empfehlung, auch wenn sie hier weniger verkauft.

    Was wir bei Detailing1 immer wieder beobachten: Kunststoff- und Kunstlederteile landen im selben Projekt, und dann stellt sich die Materialfrage. Für reine Kunstlederflächen ohne Färbung ist die Kunstleder-Versiegelung von COLOURLOCK der einfachere Weg; der Hochglanz-Abschlusslack gehört an das Teil, das tatsächlich gefärbt oder repariert wurde. Alle Schritte der Strecke findest du gebündelt unter Färben & Finish von COLOURLOCK, das Produkt dieser Kategorie unter COLOURLOCK "Top Coat" (High Gloss).

    Der Schritt, der den Unterschied macht, kostet einen Lederrest und eine halbe Stunde: Bau deine Musterfläche mit exakt der Schichtzahl auf, die du später fahren willst, und beurteile sie dort, wo das Objekt am Ende steht. Glanz ist ein Lichtphänomen, kein Materialwert — dieselbe Fläche wirkt unter einem Spotlicht spiegelnd und im Nordfenster fast seidenmatt. Wer den Glanzgrad nur unter der Lampe abnimmt, unter der er gearbeitet hat, hat ihn nicht beurteilt, sondern geraten.

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